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Messbarer Erfolg

Wir glauben, dass wir über die Materialien, die wir verwenden, hinaus denken müssen, um bessere Entscheidungen zu treffen. Zudem müssen wir die richtigen Werkzeuge einsetzen, um unseren Fortschritt zu messen. Deshalb setzen wir den „Material Environmental Benchmark“ der H&M Gruppe ein. Dieser Referenzrahmen hilft uns dabei, jedes Material, das wir verwenden, danach zu bewerten, wie vorteilhaft es für die Umwelt ist.

Der Benchmark-Prozess verwendet zertifizierte Methoden, um die Schlüsselbereiche der Umweltauswirkungen wie globale Erwärmung und Wasserknappheit zu untersuchen. Dann beziehen wir andere Bereiche ein, die uns wichtig sind – vom Tierschutz und Landmanagement bis hin zur Entsorgung unserer Produkte nach der Nutzung.

Durch die Verwendung dieser verifizierten Methoden von Drittanbietern können wir sicherstellen, dass unsere Daten branchenweit einheitlich sind, was es unseren Kunden erleichtert, bessere Entscheidungen zu treffen und unsere Fortschritte zu verfolgen.

Sobald wir einen besseren Überblick über die Materialien haben, werden sie in eine von vier verschiedenen Kategorien eingeteilt.

Kategorie A
Materialien mit den geringsten Umweltauswirkungen. Hierbei handelt es sich meist um recycelte, natürliche oder regenerierte Fasern aus Agrarreststoffen. In diese Kategorie fällt auch der regenerative ökologische Landbau, der die Bodengesundheit priorisiert.
Kategorie B
Materialien mit geringen Umweltauswirkungen. Dazu zählen organische und synthetische Fasern oder Kunststoffe aus zertifizierten nachwachsenden Rohstoffen. Auch recycelter Polyester aus PET-Flaschen fällt in diese Kategorie. Obwohl er recycelt wird, können nur recycelte Stoffe aus anderen Textilien in die Kategorie A eingestuft werden – da sie den Kreislauf tatsächlich schließen. Einige künstliche Zellulosefasern können auch in diese Kategorie aufgenommen werden. Zum Beispiel FSC-zertifizierte Rohstoffe, für die in einem geschlossenen Produktionsprozess weniger schädliche Lösungsmittel verwendet werden.
Kategorie C
Materialien, die im Vergleich zu herkömmlichen Materialien weniger Auswirkungen haben. Hierzu gehören Fasern, die verantwortungsvoller gezüchtet werden, weniger Wasser zum Wachsen benötigen und ohne schädliche Pestizide angebaut werden – wie Leinen oder Hanf. Auch synthetische Fasern und Kunststoffe aus zertifizierten, nachwachsenden Rohstoffen fallen in diese Kategorie. Kunstfasern müssen FSC-zertifiziert sein und mithilfe eines Produktionsverfahrens hergestellt werden, das die Emissionsgrenzwerte einhält, die in der EU-Richtlinie über die Herstellung von Polymeren festgelegt sind.
Kategorie D
Dabei handelt es sich oft um herkömmliche Gewebe, die aus Frischfasern bestehen und die natürliche Ressourcen wie fossile Brennstoffe benötigen, um erzeugt zu werden.
Alle Materialien, die in die höheren Kategorien fallen, müssen von glaubwürdigen Dritten wie GRS (Global Recycled Standard) und OCS (Organic Content Standard) zertifiziert werden. Wenn es keine Zertifizierungen gibt, schaffen wir alternative Wege, um zu belegen, dass die Stoffe verantwortungsvoll beschafft wurden. Damit wir bis 2025 unser Ziel erreichen, nur 100 % nachhaltig bezogene Materialien zu verwenden, arbeiten unsere Teams daran, sicherzustellen, dass alle verwendeten Materialien in die Kategorie C oder höher fallen.Unsere Arbeit bei COS ist auch Teil einer größeren Vision der H&M Gruppe. Wenn Sie sich eingehender mit diesem Thema befassen möchten, können Sie sich hier über unsere Materialethik und die anderen Maßnahmen, die wir ergreifen, informieren.

Erfahren Sie mehr über Nachhaltigkeit bei COS