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Messbarer Erfolg

Wir glauben, dass wir über die Materialien, die wir verwenden, hinausdenken müssen, um bessere Entscheidungen zu treffen. Wenn wir bis 2025 unser Ziel erreichen wollen, ausschließlich zu 100 % nachhaltig bezogene Materialien zu verwenden, müssen wir unseren Fortschritt mit den richtigen Methoden messen. Deshalb setzen wir den „Material Environmental Benchmark“ der H&M Gruppe ein. Dieser Referenzrahmen hilft uns dabei, jedes Material, das wir verwenden, danach zu bewerten, wie vorteilhaft es für die Umwelt ist.

Der Benchmark-Prozess verwendet zertifizierte Methoden, um die Schlüsselbereiche der Umweltauswirkungen wie globale Erwärmung und Wasserknappheit zu untersuchen. Dann beziehen wir andere Bereiche ein, die uns wichtig sind – vom Tierschutz und Landmanagement bis hin zur Entsorgung unserer Produkte nach der Nutzung.

Durch den Einsatz dieser Drittanbieter- und verifizierten Methoden können wir sicherstellen, dass unsere Daten branchenübergreifend ausgerichtet sind – was es unseren Kunden einfacher macht, bessere Entscheidungen zu treffen und unseren Fortschritt hin zu 100 % nachhaltig bezogenen Materialien bis 2025 zu verfolgen.

Sobald wir einen besseren Überblick über die Materialien haben, werden sie in vier verschiedene Kategorien eingeteilt.

Kategorie A
Materialien mit den geringsten Umweltauswirkungen, meist recycelte, natürliche oder regenerierte Fasern aus Agrarreststoffen. In diese Kategorie fällt auch der regenerative ökologische Landbau, der die Bodengesundheit priorisiert.
Kategorie B
Materialien mit geringen Umweltauswirkungen, darunter organische und synthetische Fasern oder Kunststoffe aus zertifizierten nachwachsenden Rohstoffen. Auch recycelter Polyester aus PET-Flaschen fällt in diese Kategorie. Obwohl er recycelt wird, können nur recycelte Stoffe aus anderen Textilien in die Kategorie A eingestuft werden – da sie den Kreislauf tatsächlich schließen. Einige künstliche Zellulosefasern können auch in diese Kategorie aufgenommen werden. Zum Beispiel FSC-zertifizierte Rohstoffe, für die weniger schädliche Lösungsmittel in einem geschlossenen Produktionsprozess verwendet werden.
Kategorie C
Materialien, die im Vergleich zu herkömmlichen Materialien weniger Auswirkungen haben. Zum Beispiel Fasern, die verantwortungsvoller gezüchtet werden, die weniger Wasser zum Wachsen benötigen und ohne schädliche Pestizide angebaut werden – wie Leinen oder Hanf. Auch synthetische Fasern und Kunststoffe aus zertifizierten, nachwachsenden Rohstoffen fallen in diese Kategorie. Wenn es um Chemiefasern geht, müssen sie FSC-zertifiziert sein, indem sie ein Herstellungsverfahren verwenden, das die Emissionsgrenzwerte erfüllt, wie sie von der EU-Produktion von Polymeren festgelegt wurden.
Kategorie D
Dabei handelt es sich oft um herkömmliche Gewebe, die aus Frischfasern bestehen und die natürliche Ressourcen wie fossile Brennstoffe benötigen, um erzeugt zu werden.
Alle Materialien, die in die höheren Kategorien fallen, müssen von glaubwürdigen Dritten wie GRS (Global Recycled Standard) und OCS (Organic Content Standard) zertifiziert werden. Wenn es keine Zertifizierungen gibt, schaffen wir alternative Wege, um zu belegen, dass die Stoffe verantwortungsvoll beschafft wurden. Damit wir bis 2025 unser Ziel erreichen, nur 100% nachhaltig bezogene Materialien zu verwenden, arbeiten unsere Teams daran, sicherzustellen, dass alle verwendeten Materialien in die Kategorie C oder höher fallen.

Was wir bei COS tun, ist auch Teil einer umfassenderen Vision der H&M Group. Wenn Sie mehr darüber lesen möchten, erkunden Sie unsere Materialethikund die anderen Schritte, die wir unternehmen, hier.